Armida Levoni artiste
Armida Levoni

Armida Levoni, eine Autodidaktin durch und durch mit polyvalenten Fähigkeiten.

Grosse Blumen, weibliche Körper und Gesichter begleiten uns in ihre Welt ruhiger Visionen des Lebens. In einigen Darstellungen der Bilder bemerkt man den gedanklichen Ausdruck.

In ihren Werken sieht man auf den ersten Blick die Leichtigkeit der Zeichnung. Beeindruckend, wenn man bedankt, dass die Künstlerin nie eine Malschule besucht hat. Sie ist in Luzern geboren; nach einiger Zeit übersiedelte die Familie nach Basel wo sie bis zum 20. Lebensjahr blieb. Mit 16 Jahren belegte sie einen Abendkurs für Gegenstandszeichnen, den sie jedoch bereits nach dem dritten Abend nicht mehr weiter besuchte. Dies war ihr einziger Versuch, in einer Schule das Malen zu lernen.

1964 kehrte sie nach Luzern zurück, wo sie sich in den folgenden Jahren der Bauernmalerei zuwandte, welche sie bis 1984 ausführte. Danach widmete sie sich der Buchmalerei, vorwiegend Missalen mit Wasserfarbe und Blattgold auf Pergament, wie auch Ikonen auf Holz. 1992 entschied sie sich für andere Maltechniken, hinzu kamen Collagen mit selbstgeschnittenen Metallen und anderen Materialien. Seit 1996 befasst sie sich vor allem mit Blumen und weiblichen Motiven, ausgeführt in Oel auf Leinwand sowie Kreide auf Papier. Sie nahm an Ausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Argentinien und USA teil.